BSA unterstützt Software-Petzen

Bis zu 10.000 € für Hinweise zur falschen Lizensierung eines Unternehmens.

In Anlehnung an einen Artikel von Lars Bube vom 27.10.2014 auf crn.de

 

Mit bis zu 10.000 € lobt die Softwareallianz BSA eine hohe Prämie für Hinweise auf falsche Lizenzierung und illegale Nutzung von Software in Unternehmen aus.

Derjenige, der deutsche Unternehmen, die unlizenzierte Software einsetzen, bei der BSA „verpfeift“, kann dafür künftig mit bis zu 10.000 Euro Belohnung rechnen. Dies verspricht die  aktuell u.a. auf Facebook beworbene Maßnahme der BSA. Damit soll die illegale Nutzung von Softwareprodukten weiter eingedämmt werden, obwohl die Lizenzierung in Deutschland weltweit vorbildlich ist. Dennoch liegt die Quote nicht lizenzierter Software die sich im Unternehmenseinsatz befindet hierzulande laut IDC noch immer bei fast einem Viertel.

Dazu Georg Herrnleben, Senior Director Compliance & External Affairs, EMEA der BSA „Wir sind daher der Meinung, dass es auch in Deutschland belohnt werden sollte, wenn Personen die Zivilcourage besitzen und gegen gewerbliche Urheberrechtsverletzungen vorgehen, indem sie diese anzeigen.“ In anderen Ländern wie den USA oder Großbritannien ist dieses „Whistleblower-Programm“ bereits seit einigen Jahren erfolgreich.

Menschen die Hinweise zur Nutzung von unlizenzierter Software gegen wollen, können dies anonym per Email, Telefon oder über ein eigens dafür bereitgestelltes Onlineformular tun. Ob für diese Hinweise eine Belohnung fällig wird und wie hoch diese ausfällt, hängt neben den eigentlichen Hinweisen auch davon ab, ob das Verfahren gegen das beschuldigte Unternehmen führt. „Belohnungen zahlt die BSA nur für Hinweise, die zu einem für die BSA oder ihre Mitgliedsfirmen erfolgreichen Urteil oder Vergleich führen“, schränkt Herrnleben allerdings ein.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: http://www.crn.de/software-services/artikel-104544.html

Zurück